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EHC Visp - EV Zug auf 3883 Metern!

Der EHC Visp lud am 11. August zu einem ganz aussergewöhlichen Anlass. Nach der 1:4 Niederlage des Oberwalliser Hockeyclubs gegen den EV Zug am Tag zuvor, fand am Montag die Revanche auf 3883 Metern Höhe im Gletscherparadies des Kleinen Matterhorns statt. Gespielt wurde auf einem 18 Meter langen, sowie durchschnittlich 6 Meter breiten Eisfeld. Aufgrund dieser speziellen Massen bestritten die Teams den 10-minütigen Gala-Match mit je drei Feldspielern und einem Torhüter.

Das wohl höchst je stattgefundene Eishockey-Spiel der Welt, wobei der Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde noch geprüft wird, lebte von der Show. So wurden vor dem Spiel die beiden Teams mit den neuen Spielerleibchen vorgestellt. Der erste Shift für den EHC Visp bestritt eine "Legenden-Linie" um Aldo Zenhäusern, Gaston Furrer und Walter Salzmann, die dann tatsächlich ihre Klasse unter Beweis stellte und zwei Tore beisteuerte. Ebenfalls zwei ehemalige Topleute fand man auf der Schiri-Position vor. Willi Vögtlin und Reto Bertolotti schnürten zu diesem speziellen Anlass nochmals ihre Schlittschuhe. Die Miss Romandie Marianne de Cocatrix gab zudem den Puckeinwurf.

Das Gala-Spiel endete übrigens vor rund 200 Zuschauern mit einem 6:6 Unentschieden. Das anschliessende Penaltyschiessen konnten die Innerschweizer mit 3:2 für sich entscheiden, wobei sich Fabian Schnyder als Siegesschütze auszeichnete. Sébastien Pico, der Initiator des Show-Matches und Geschäftsführer vom EHC Visp zeigte sich nach dem Spiel entsprechend erfreut: "Dieser Tag war ein voller Erfolg, wir wollten mit einem speziellen Anlass etwas Aussergewöhnliches planen." Dies war auf der ganzen Linie der Fall und der Anlass bleibt mit Sicherheit noch lange in Erinnerung.