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EHC Visp - Die Teams1. Mannschaft2011/2012 > 10.12.2011: Gck vs. Visp

Ladehemmungen der Visper

Obwohl der EHC Visp sich noch vor zwei Runden rühmen durfte, am meisten Tore geschossen zu haben, scheint die Mannschaft derzeit Ladehemmungen zu haben. Wer nämlich auswärts nur ein Tor zu Stande bringt, der braucht sich nicht zu wundern am Ende des Spiels mit leeren Händen dazustehen. So geschehen im Spiel gegen die GCK Lions. Die Visper verloren das Spiel in Küsnacht glatt mit 4:1 (1:0, 1:1, 2:0) Toren und rutschten damit in der Tabelle von zweiten auf den dritten Platz ab.

Die Visper wussten genau auf was für ein Team sie mit den GCK Lions stossen würden. Die Zürcher gelten als das Überraschungsteam der Qualifikation und konnte sich bisher gegen sämtliche Teams der National League B behaupten und den Grossen gar ein Bein stellen. Dennoch starteten die Visper besser in dieses Spiel. Dabei konnten sie sich ein klares Chancenplus erarbeiten, dieses jedoch in keine Tore ummünzen. Im Gegenteil: es waren die Zürcher, welche drei Minute vor Drittelsende durch Altdorfer in Führung gingen.

Im Mitteldrittel wog das Spiel zwischen den beiden Mannschaften hin und her. Bald einmal wurde deutlich, dass die Visper vor einer schwierigen Aufgabe stehen. Dies nachdem Senteler kurz nach Beginn des zweiten Drittels seine Mannschaft im Powerplay 2:0 in Führung geschossen hatten. Die Visper Mannschaft gab aber keinesfalls auf und erarbeitet sich weitere Torchancen. Dank dem Tor von Alexandre Tremblay, der nach seiner langwierigen Verletzung sein Comeback feiern durfte, auf Zuspiel von Michel Zeiter und Marc Rüegg, durfte das Team von Bob Mongrain für das Schlussdrittel noch einmal Hoffnung schöpfen.

Doch das Spiel sollte einen anderen Ausgang nehmen. Zum einen sollte sich die schlechte Chancenauswertung rächen und zum andern traf keiner der Drillinge. Die Brunold Linie, welche in so vielen Spielen die Kohlen aus dem Feuer riss, traf ebenso wenig wie die andern Angreifer. Das gab den GCK Lions erneuten Auftrieb, zumal die Visper die Zweikämpfe zu wenig annahmen und sich individuelle Fehler einschlichen. Zwei weiter Tore und damit die Siegsicherung der Gastgeber war die logische Folge. In der 51. Minute hatte Widmer in Überzahl getroffen und drei Minuten vor Spielende traf Schmutz ins hohe Eck. Den Vispern bleibt nicht allzu lange Zeit, der Niederlage nachzutrauern. Sie müssen sich wie alle anderen Spitzenteam damit abfinden gegen jeden Gegner der Liga als Verlierer vom Platz gehen zu müssen, dürfen aber auch damit rechnen, jede Mannschaft schlagen zu können.