Sportschool
Home
Kontakt
Fan- und Funcorner
Shop und Tickets
EHC Visp - Der Club
EHC Visp - Die Teams
Partner
EHC Visp - Die Teams1. Mannschaft2011/2012 > 28.01.2012: Visp vs. Basel

Eine unnötige Niederlage

Weil der EHC Visp gegen den EHC Basel im zweiten Drittel mehr und mehr das Spiel aus der Hand gab, setzte es gegen die Sharks ein völlig unnötige 2:5 (1:0, 0:2, 1:3) Niederlage ab. Die Visper kämpften zwar aufopfernd bis zum Schluss, haderten aber schlussendlich auf mit Glücksgöttin Fortuna. Dennoch ist der Kampf um den begehrten dritten Qualifikationsrang noch längst nicht verloren.

Neben den verletzten Philipp Portner und Sandor Joss musst der EHC Visp geben die Basler ohne die beiden Ausländer Alexandre Tremblay (verletzt) und Dominic Forget (krank) antreten. Im Startdrittel war von diesen Absenzen jedoch nicht viel zu spüren. Die Mannschaft legte ein hohes Tempo vor und setzte die Basler über weite Phasen gehörig unter Druck. Bereits in der dritten Minute gelang Michaël Loichat der verdiente Führungstreffer. Die Oberwalliser dominierten die Gäste und hätten gut und gerne noch zwei bis drei weitere Tore erzielen können, erzielen müssen. In der ersten Drittelpause sprach nichts gegen einen Visper Sieg.

Doch es kam anders. Bereits nach 12 Sekunden im Mitteldrittel, die Visper schienen überhaupt nicht bereit zu sein, gelang den Baslern durch Roy der Ausgleich. Ein Schock, von dem sich die Gastgeber nie mehr richtig erholen konnten. Die Basler setzten jetzt nämlich zu einen aggressiven Forechecking, das den Visper überhaupt nicht gelegen kann, an. Mit Erfolg, denn sie taten sich schwer aus der eigenen Zone herauszuspielen und gerieten zunehmend unter Druck. Ein verhängnisvoller Fehlpass eines Visper Verteidigers ermöglichte den Baslern die Führung. Chiriayev hatte keine Mühe Torhüter Matthias Schoder zu bezwingen.

Obwohl die Visper im Schlussdrittel dank einem Tor von Sebastian Sutter ausgleichen konnten gelang Gartmann zehn Minuten vor  Schluss die erneute Führung. Die Visper ihrerseits gaben jedoch nicht auf und erarbeiteten sich sehr gute Möglichkeiten. Hinzu kam nun das Pech. Jeffrey Füglister setzt von aussichtreichster Position den Puck an den Pfosten. Das fehlende Glück, die Absenz der Ausländer und vielleicht das zu forsch angeschlagene Tempo brach nun den Oberwalliser endgültig das Genick. In den letzten vier Minuten mussten sie nämlich zwei weiter Tore einstecken. Vorerst hatte Schäublin eine Überzahl ausgenutzt und nur zwei Minuten später gelang Schnyder sogar ein Shorthander. Damit war eine weitere Heimniederlage der Visper besiegelt. Die Frage, warum die Mannschaft ein Spiel, in dem man anfänglich wie der Sieger aussah, noch aus der Hand gab, blieb für viele ein Rätsel.


Best Player: #46 Sebastian Sutter

Fotos vom Spiel