Die Pflicht erfüllt

Der EHC Visp hat dem EHC Winterthur eine klare 7:1-Packung verpasst. Das war die insgesamt 15. Niederlage in Serie für die Zürcher.

Die Visper Offensiv-Bemühungen kamen bereits früh ins Stocken, als man nach 12 Sekunden die erste Strafe kassierte. Das Boxplay war jedoch hervorragend – wie übrigens während dem gesamten Spiel – sodass die Winterthurer zu keinen nennenswerten Chancen kamen. Ein wenig entgegen dem Spielverlauf gelangen die Gäste in der fünften Minute mit einem sehenswerten Schuss zur 1:0-Führung. Die Visper liessen sich jedoch dadurch nicht sonderlich beirren und konnten den Gegner immer wieder in deren Drittel einschnüren. Tore wollten jedoch keine fallen. In der 19. Spielminute war es dann endlich so weit: Forget und Kuonen konnten innert 46 Sekunden zur 2:1-Pausenführung skoren.

Das liess bei den 2393 Zuschauern Hoffnung aufkommen, dass das Spiel im zweiten Drittel in gleichen Bahnen weiterlaufen würde. Dem war aber nicht so. Die Visper bekundeten Mühe ins Spiel zu finden. So war das Spiel in dieser Phase eher durch Fehlpässe und Ungenauigkeiten, denn durch schöne Spielzüge geprägt. Wüest und Oehen stellten aber doch noch die 4:1-Pausenführung her. Damit war der Bann und auch der Wille des Gegners gebrochen.

Im letzten Drittel liessen die Visper nichts mehr anbrennen. So kam man durch sehenswerte Tore zu einem letztendlich ungefährdeten 7:1-Sieg. Die Visper konnten mit einem Powerplaytor (Virtanen) auch noch unter Beweis stellen, dass sie die beste Powerplay-Mannschaft der Liga sind. Auch wenn das Spiel nicht immer schön anzusehen war, zählt am Schluss das Resultat und dieses war klar. Es zeichnet eine gute Mannschaft aus, dass man in den entscheidenden Situationen das richtige macht und so das Momentum an sich zieht. Der EHC Visp kann bereits am Samstag in Olten zu zeigen, dass er effektiv eine gute Mannschaft ist.

Tore: Forget, Kuonen, Wuest, Oehen, Eigenmann, Virtanen, Chiriajew
Best Player: Eigenmann

Bericht: Reto Werlen
Fotos: Astrid Schaffner

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