Unnötige Bruchlandung

Die Siegesserie des EHC Visp ist zu Hause gegen den HC Thurgau jäh gerissen – und das nicht unverdient.

Zu Beginn schien es, als dass die Visper das Spiel in die Hand nehmen könnten. Man kam zu ein paar gefälligen Vorstössen. Ungenauigkeiten im Defensivverhalten und mangelnde defensive Orientierung der Stürmer haben aber dazu geführt, dass die Gäste immer wieder Konter lancieren konnten. Kurz nach der Hälfte des ersten Drittels kamen die Thurgauer innert 79 Sekunden zu zwei Treffern, was die Visper ganz aus dem Tritt brachte. Man konnte wohl noch während mehr als einer Minute eine doppelte Unterzahl überstehen, aber das war denn auch das positivste Ereignis aus dem ersten Drittel. Auch der lautstarke Weckruf von Marco Schüpbach nach einem Timeout konnte die Löwen nicht richtig wachrütteln.

Die Physik des Spiels änderte sich auch in den beiden andern Dritteln nicht. Daran konnten auch die Linienumstellungen von Marco Schüpbach nichts mehr verbessern. Lange Rede kurzer Sinn: Keine defensive Stabilität, keine sichere Angriffsauslösung, keine überzeugenden Torchancen und somit auch keine Punkte.

Es gilt sich nun auf die Stärken und die tollen letzten Spiele zurück zu erinnern und schon am Donnerstag gegen den SC Langenthal wieder auf die Siegesstrasse zu gelangen.

Best Player: Stefan Mäder

Bericht: Reto Werlen
Fotos: Astrid Schaffner

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