Wenn’s läuft, dann läuft’s
Wenn’s läuft, dann läuft’s
Zu Beginn konnten die Gäste noch einigermassen mithalten und das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit zunehmender Dauer haben die Visper jedoch das Spieldiktat übernommen und kamen zu ersten Torchancen. In der 9. Spielminute hat Eigenmann Ryser schön freigespielt und dieser liess Östlund mit seinem satten Schuss ins hohe Eck keine Chance. Obwohl die Visper noch weitere gute Torchancen hatten, fielen im ersten Spielabschnitt jedoch keine weiteren Tore.
Dafür fielen diese aber im zweiten Drittel quasi wie die reifen Früchte. Nicht einmal drei Minuten brauchten die Visper um durch Ritz, Burgener und Fuss drei Tore zu erzielen. Auch wenn noch nicht die Hälfte des Spiels durch war, war es doch eine Vorentscheidung. Zumal der EHC Visp nicht nachliess und das Spieldiktat in der Hand behielt. Weitere Tore erzielte man aber nicht mehr.
So ging es mit einer klaren Führung ins letzte Drittel. Genau nach sechs Minuten im Schlussdrittel fiel der Anschlusstreffer. Der EHC Visp liess aber kein Aufbäumen zu und agierte weiterhin solide. Hinten liess man nichts anbrennen und nach vorne tat man das was man musste. Nach einer schönen Kombination mit Ritz schloss Marchon zum 5:1 Endstand ab. Die Visper kommen somit der Finalqualifikation einen Schritt näher. Zum Walliser-Finale fehlt nur noch ein Sieg. Aber bekanntlich ist der letzte Sieg in einer Serie immer der schwierigste.
Tore: Vincent Ryser, Andy Ritz, Dario Burgener, Noah Fuss und Joël Marchon
Best Player: Daniel Eigenmann
Bilder: Astrid Schaffner & Logan Boss
Bericht: Reto Werlen