Wieder einmal ungenügende Torausbeute
Der EHC Visp hat zu Hause eine schnell und intensiv geführte Partie gegen den EHC Basel mit 3:4 nach Verlängerung verloren. Wieder einmal ist man an der eigenen Torausbeute gescheitert.
Wieder einmal ungenügende Torausbeute
Nach der enttäuschenden Niederlage gegen die GCK Lions wollten sich die Visper rehabilitieren. So hat man von Beginn an das Szepter in die Hand genommen. Wenige Sekunden waren gespielt und Marchon tauchte schon alleine vor dem Basler Tor auf. Leider konnte er die Führung nicht markieren. Marchon ersetzte Sandro Forrer in der ersten Formation. Ansonsten gab es bei den Vispern keine Änderungen. So wie die Startphase verlief, ging es auch weiter. Der EHC Visp war durchwegs am Drücker und hätte nach zwei Spielminuten bereits mit 3:0 führen müssen. Da lediglich Muggli erfolgreich war, führte man nach einer schönen Passstafette nur mit 1:0. In der 15. Spielminute musste erstmals ein Visper auf die Strafbank. Es waren jedoch nicht die Gäste welche zu Chancen kamen, sondern die Visper. Wüest konnte einen Konter in Unterzahl zum 2:0 abschliessen. Alles schien in geordneten Bahnen zu verlaufen. Aber leider nur schien. Die Basler konnten innert rund 90 Sekunden zweimal reüssieren und noch vor Drittelsende den Ausgleich markieren. Auch wenn die Tore schön herausgespielt waren, muss man schon attestieren, dass die Visper dem Gegner zu viel Platz liessen.
Das zweite Drittel verlief wie das erste. Die Visper hatten Gegner und Spiel im Griff und kamen zu guten Torchancen. Aber einzig Pezzullo, der sich gut in den Angriff integrierte, konnte ein Tor erzielten. Während dem gesamten Drittel hatte man nicht den Eindruck, dass die Basler Überhand gewinnen könnten. Eine Minute vor Drittelsende wanderte Nilsson auf die Strafbank. Die Basler liessen sich nicht lumpen und erzielten den abermaligen Ausgleich.
Der letzte Spielabschnitt hatte zwar nicht mehr das Tempo wie die ersten beiden, aber an der Spielkonstellation änderte sich nicht viel. Die Visper hatten Oberhand, konnten aber die spielerischen Vorteile nicht nutzen. So kam es zur Verlängerung. Auch hier hätte der EHC Visp die Partie entscheiden müssen. Eine halbe Minute vor Schluss waren es aber die Gäste, welche einen Fehler in der Visper Defensive gnadenlos ausgenützt haben und den Overtime – Winner markierten.
Der EHC Visp hat abermals eine Partie verloren, weil man in der Offensive zu wenig kaltschnäuzig war.
Tore: Joël Marchon, Simon Wüest, Rocco Pezzullo
Best Player: Simon Wüest
Fotos: Astrid Schaffner
Matchbericht: Reto Werlen