Zurück auf die Siegerstrasse

Nach der unnötigen Niederlage gegen die GCK Lions, liess man gegen den EHC Arosa keine Blösse zu und hat den Gegner vor gut 2000 Zuschauern klar mit 5:0 bezwungen. Insgesamt kein Glanzsieg, aber dennoch vollkommen ungefährdet.

Trainer Gianinazzi stellte wieder seine nominell Nummer 1 – Juho Markkanen – ins Tor. Zudem beorderte er Sandro Forrer von der ersten Linie in die zweite, was seine Wirkung zeigte, aber dazu später mehr. Die Visper liessen von Anfang an keine Zweifel aufkommen in welche Richtung das Spiel laufen sollte. Man schnürte den Gegner mal für mal in dessen Drittel ein und kam teilweise zu hervorragenden Torchancen. Nach fünf Spielminuten war es der besagte Forrer, welcher auf Pass von Jonathan Hazen in gewohnter Manier zum 1:0 traf. Man hörte den Stein, der ihm vom Herzen fiel in der Lonza-Arena. Nicht einmal zwei Minuten später war es derselbe Forrer, der Lurati herrlich zu dessen 2:0 bediente. Und nach weniger als zehn Spielminuten (09:59) war es abermals Sandro Forrer der zum zweiten mal skorte. In den ersten drei Spielen hat er keine persönlichen Skorerpunkte zu realisieren vermögen und heute gelang ihm dies innert fünf Minuten gleich dreimal. In der zwölften Spielminute sah sich Rolf Schrepfer bereits gezwungen seinen Torhüter auszuwechseln. Der Grund hierfür war der vierte Visper Treffer durch Marchon. Dies war gleichbedeutend mit dem Pausenstand.

 

Im zweiten und der dritten Spielabschnitt ging es gleich weiter. Die Visper setzten dem Spiel den Stempel auf und liessen dem Gegner wenige Chancen zu. Als einziger Visper Makel muss man sagen, dass man trotz zahlreicher Möglichkeiten nur noch ein Tor schiessen konnte. Verantwortlich hierfür war Meile, welcher von Hazen (dritter Assist) herrlich freigespielt wurde. So konnten die Visper ihre Kräfte einteilen und für den Spitzenkampf am Samstag in Basel schonen. Dieses Spiel wird ein erster Gradmesser für den EHC Visp in dieser Saison.

 

Tore: 2x Sandro Forrer, Alessandro Lurati, Joel Marchon, Nick Meile

Best Player : Juho Markkanen

 

Fotos : Astrid Schaffner

Matchbericht : Reto Werlen

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